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Freigegeben in Bevölkerung

AusländerInnen nach Anwesenheitsbewilligung

on16. April 2013

 Wie setzt sich die Bevölkerungsgruppe der AusländerInnen gemäss ihrer Anwesenheitsbewilligung zusammen?

Zwischen 1981 und 2011 hat sich die ausländische Wohnbevölkerung der Schweiz in etwa verdoppelt.

Entwicklung

Entwicklung indexiert

Der weitaus grösste Teil der AusländerInnen in der Schweiz sind im Jahre 2011 Niedergelassene (1,1 Mio Personen, 60% aller Ausländer), ein knappes Drittel (also noch rund 610'000) sind AufenthalterInnen und weitere 80'000 Personen Kurzaufenthalter. Die Asylsuchenden stellen 2011 mit rund 40'000 Personen insgesamt 2% der AusländerInnen.

In den letzten 30 Jahren hat vor allem die Anzahl der Asylsuchenden in der Schweiz stark zugenommen (vgl. unten). Wobei 1999 mit  105'000 Asylsuchenden bisher die Spitze erreicht wurde. Seither hat  die Anzahl der Asylgesuche um über die Hälfte abgenommen und befindet sich 2011 wieder auf dem Niveau Ende der 80er Jahre. Die Steigerungsrate ist insofern "überspitzt", weil 1981 lediglich 2670 Asylgesuche zu verzeichnen waren - von diesem tiefen Niveau ergibt sich dann "leicht" eine Verfünfzehnfachung.

Auch die Anzahl der Kurzaufenthalter hat sich gegenüber dem Stand von 1981 vervielfacht: Bis 2006 um das 10fache, bis 2011 noch um das 7fache.

Anteil 2011

Seit den 80er Jahren hat sich der Anteil der ausländischen Bevölkerung in der Schweiz, welche in einem engeren Sinne zur Wohnbevölkerung gezählt werden können (Niedergelassene und Aufenthalter) von 96% auf 92% gesenkt. Oder mit anderen Worten: rund 8% aller AusländerInnen - und damit rund 2% der Bevölkerung der Schweiz leben hier "auf Zusehen".

Entwicklung Anteile

 Vor allem ist aber infolge der relativ starken Zuwanderung in relativ kurzer Zeit der Anteil der Gruppe der Niedergelassenen an der Gesamtheit der Ausländer über die letzten 30 Jahre deutlich gesunken und beträgt 2011 noch knapp 60%. 

 

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